HURRA – es wird gewählt werden.

…und deshalb wird es Zeit für SPAST

Warum SPAST?

Spast (umgangssprachlich auch „Du Spasti!“) ist ein freches Schimpfwort, dessen Blütezeit wohl in den 80ern begann. Es bezieht sich auf das griechische Wort spasmos („Krampf“).

Der medizinische Hintergrund wird in der Sprachkultur verdrängt. Das „spastische Syndrom“ ist eine ernste Angelegenheit – und darüber sollte und wollen wir nicht witzeln.

Kohl_Wahlkampfplakat01

Als Schimpfwort allerdings wirkt der „Spast“ heutzutage eher drollig. Was uns auf dem Schulhof damals noch Zornesröte ins Gesicht getrieben hat, wird nun eher scherzhaft gebraucht. Die modernere Jugendsprache ist längst auf das „Opfer“ oder den „Knecht“ gekommen.

Der Spast als solcher ist eine uncoole Person. Und wie wir im Alltag immer wieder feststellen müssen, ist „sich einmischen“ oder „über Politik reden“ oftmals eine von den Mitmenschen vermeintlich als uncool angesehene Tätigkeit. Wir alle kennen dieses kurze Innehalten bevor wir aus uns herauskommen. Warum eigentlich? Weil wir kein Spast sein wollen.

Damit soll Schluss sein – be proud to be.a.SPAST.

Und jetzt?

Wir motzen und wir mosern gerne. Über alles Mögliche und insbesondere über die Politik. Steuerverschwendung. Was machen die da oben nur? Wer denkt denn an die normalen Menschen noch im Land? … Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber.

Obama hatte zur US-Wahl einen passenden Slogan dazu:

„Don’t BOO – Vote!“

Wählen also. Die Grundpflicht der Bürger und gleichzeitig die scheinbar einzige Möglichkeit Einfluss zu nehmen auf das was da oben so abgeht.

In Hamburg gab es 2015 zur Bürgerschaftswahl knapp 1.3 Mio. Wahlberechtigte. In etwa 550.000 davon war die Wahl egal – oder sie haben es verpennt. Da verliert man sich gerne im Sinnieren ob es denn überhaupt wert ist, ob die eigene Stimme überhaupt einen Unterschied machen kann.

Wir bitten euch nicht über das „ob“, sondern das „wen“ zu sinnieren.

Welche Partei kann man überhaupt noch wählen?

Nichts wird einem erzählt. Nirgendwo bekommt man Infos was die überhaupt machen. Die machen doch eh was sie wollen… So in etwa sind die gängigen Argumente mit denen man jede Partei kaputtreden kann.  Aber: Das ist *Bullshit*.

Der politische Prozess ist nicht wie Kuchenbacken. Schnell, schnell, bischen Rührbesen. Backofen vorheizen? Ach, egal… Politik ist eher so wie erst mal Weizen säen, wachsen lassen, ernten, mahlen und dann so langsam mal überlegen loszulegen. Aber es gibt gar kein Rezept. Kein richtig oder falsch, sondern viele Meinungen die abgewogen werden wollen.

Kein Wunder das wir im Highspeed-Medienzeitalter da voll vor die Wand fahren. Eine Schnecke ist da spannender.

Hinter den Hamburger Parteien stecken aber auch hunderte engagierter – echte – Menschen. Wenn wir in die Feierabend-Kneipe ziehen, sitzen die doch tatsächlich in Ausschüssen, Arbeitsgemeinschaften oder bei Diskussionsveranstaltungen. Da wächst nämlich der Weizen.

Und das tollste: Viele dieser Veranstaltungen sind jedem offen. Wir alle dürfen und sollten da mal hin und zuhören. Mitreden lernen.

SPAST.hamburg ist die Idee all diese Veranstaltungen zusammenzutragen.

Das wird nämlich schnell mühsam im Terminkalender wenn man dutzende Newsletter und Webseiten abklappern muss um überhaupt die Termine mal zu finden. Erschwerend kommt hinzu das man heutzutage oft schlecht planen kann ob man am Mittwoch in drei Wochen überhaupt Zeit hat. Mit SPAST.hamburg einfach kurz vor Feierabend checken was heut so im Angebot ist – und los geht’s.

Dann klappt’s vielleicht auch besser mit dem Wählen gehen bei der nächsten Wahl.

Regan 1980
CDU_Wahlkampfplakat03
LINKE_Wahlkampfplakat01
Gruen_Wahlkampfplakat01
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Clinton_Wahlkampfplakat01

For whom it may concern

Wir sind eine Non-Profit Idee. Kein Redaktionsschnickschnack. Keine Werbung. Kein Google Analytics Kram. Nicht mal ein Büro.

Alle Veranstaltungen werden nach bestem Wissen und Gewissen aufgelistet. Die Beschreibungen stammen aus Newslettern oder von Webseiten. Parteiinterne Veranstaltungen (sogenannte „mitgliederöffentliche“) werden nicht gelistet.

Verwendete Bilder sind ebenfalls nach bestem Wissen und Gewissen in der Open Domain.

Die Seite ist mit WordPress gebaut. Wir verwenden das Emmet Light Theme und den All-in-One Calender von www.time.ly.

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